Screening + Talk "Organismus Geyso20"
Dokumentarfilm "Organismus Geyso20" feiert Braunschweig-Premiere
Roter Saal, 14. Januar 2026
Mehr als 30.000 Besucher*innen waren neugierig auf die Kunst und Künstler*innen der Ateliergemeinschaft Geyso20: Von Januar bis April 2025 präsentierte das Sprengel Museum Hannover mit "Das Atelier als Gemeinschaft#Geyso20" aktuelle und historische Werke aus der Sammlung Geyso20. Die Schau hatte zum Ziel, offenen Ateliers, wie Geyso20, mehr Sichtbarkeit zu verschaffen und sie als ganz selbstverständlichen Teil der künstlerischen Landkarte zu begreifen. Gleichwertig dazu öffnete der Dokumentarfilm"Organimus Geyso20" den Blick auf einen künstlerischen Ort, der seinen eigenen Rhythmen folgt. Die Filmemacher Stefan Stak und Pujan Shakupa hatten sich zum Ziel gesetzt, die eigene Atmosphäre von Geyso20 ins bewegte Bild zu übersetzen.
Die Resonanz am Braunschweiger Premieren-Abend im Roten Saal der Stadt Braunschweig war überwältigend: Mit Standing Ovations beglückwünschte das Publikum die Filmkünstler.
Mehr als 100 Gäste, darunter Wegbegleiter*innen, Förderpartner*innen, Freund*innen, Künstler*innen des Ateliers Geyso20, sowie neue Freund*innen, feierten einen Film, der auf siebzig Minuten einen intensiven Einblick in die eigene Tonalität des Atelierkollektivs präsentiert.
PD Dr. Thomas Röske, Mit-Initiator der Ausstellung im Sprengel Museum Hannover, war im Anschluss an das Screening live zugeschaltet. "Der Film dokumentiert einfühlsam, wie ganz unterschiedliche Menschen friedlich und konzentriert nebeneinander an ihren individuellen künstlerischen Projekten arbeiten und miteinander leben. Hier herrscht kein Neid oder Konkurrenzdruck, sondern nur gemeinsames begeistertes Schaffen. Das macht Lust zu eigener Kreativität und könnte geradezu ein Modell für andere Gruppenprozesse in unserer Gesellschaft sein", fasst Thomas Röske, Direktor des Museum Sammlung Prinzhorn am Zentrum für psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Heidelberg, seine Eindrücke zusammen.
Der Film feiert sein kommendes Screening auf dem Festival Idyllerei, organisiert vom idyllerei Kunstraum der Lebenshilfe Nürnberg, vom 12. bis 14. Juni 2026.
Fotos: Christian Holl
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